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Chinesische Schriftzeichen - chinesische SchriftIn China hat die Körperbemalung als Ausdrucksmittel der berühmten Pekingoper eine mindestens 1000 Jahre alte Tradition. Bei dieser prächtigen Vorstellung werden in Tanz und Gesang, mit Akrobatik, Sprache und Pantomime das Leben und die Abenteuer alter Volkshelden vorgeführt, die auch heute noch fast göttlich verehrt werden. Man nimmt an, dass sich die Pekingoper aus alten kultischen Feiern entwickelt hat. Mit schwarzen und weißen Gesichtsbemalungen sollten Gut und Böse dargestellt werden. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich die Zeremonie jedoch zu einem eher weltlichen Spektakel. Die Schauspieler trugen prächtige Kostüme und ihre Gesichter wurden auf kunstvollste Weise bemalt. Den Farben kam dabei ein wichtige Bedeutung zu. Rot beispielsweise war die Farbe der Treue und Standhaftigkeit. Schwarz waren die Gesichter derjenigen Spieler, deren Charakter für den Zuschauer als zu wild und ungestüm zu erkennen sein sollte. Ein gelbes Gesicht zeugte von der Verschlossenheit der Person. Blau symbolisierte Grausamkeit, Dämonen hatten grüne Gesichter. An derartigen Traditionen hält man auch heute noch fest.
Auch wenn sich die farbenprächtigen Gesichtsbemalungen der Pekingoper nicht für die Hennamalerei übernehmen lassen, kann man die Faszination für die jahrtausendealte Hochkultur Chinas in ein Mehndi übertragen.Copyright: Rainer Krettek, www.Hennapaste.de |