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Höhlenmalereien

Man vermutet, dass sich mit der Sesshaftwerdung der ersten Menschen auch die Kunst der Körperbemalung verfeinerte. In Südostalgerien kann man noch heute erkennen, mit welchen Tattoo Mustern die Menschen tausende Jahre vor unserer Zeitrechnung ihre Haut schmückten. Ob es sich dabei um Bemalungen mit mineralischen oder pflanzlichen Pigmenten handelte oder ob die Menschen die Farbstoffe bereits in die Haut einbrachten, lässt sich heute nicht mehr sagen.

Die Körperbemalung erfüllte nicht nur kultische Zwecke, sondern verlieh auch der Standes- und Stammeszugehörigkeit Ausdruck. Die Tattoomuster waren einfach, die meisten Malereien zeigen Menschen, deren Haut mit Punktornamenten, Strichen und Wellenlinien verziert ist. Unter den Höhlenmalereien findet man jedoch nicht nur Beispiele und Anregungen für die eigene Körperbemalung.

 

Auch die Zeichnungen selbst können als archaisch anmutende Motive für ein Mehndi Tattoo verwendet werden. Zeichnungen, die an die schlichte Kunst der Steinzeitmenschen erinnern, sind besonders gut zum Freihandzeichnen geeignet. Ihr Charme liegt gerade in der nicht völlig perfekten Geraden und in der Improvisation. Der Orangeton der Hennamalerei kommt dabei der bräunlichen Farbgebung vieler Höhlenmalereien sehr nahe, was den Figuren einen zusätzlichen Reiz verleiht.Copyright: Rainer Krettek, www.Hennapaste.de

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