Intimpiercings bei Männern
Bei Männern haben Intimpiercings neben dem optischen Reiz,
auch höchst stimulierende Funktionen beim Sex. Das gilt sowohl für den
Träger des Intimpiercings selbst, als auch für seine Partnerin. Während
bei Frauen viele Piercings im "verborgenen" angebracht werden,
sind die Piercings am Geschlechtsteil des Mannes natürlich immer sichtbar.
Auch gibt es bei Männern keine Probleme mit der Anbringung der Genitalpiercings
aufgrund zu kleiner Hautfalten etc.
Es muss aber bedacht werden, dass der anzubringenden Intimschmuck lang
genug ist. Es ist immer vom errigierten Zustand des Penis beim Piercen
auszugehen.
Risiken, Nebenwirkungen, während der Heilphase bei
Intimpiercings:
Bei Intimpiercings bei Männern und Frauen gilt während der Heilphase
beim Sex Kondome benutzen! Keime befinden sich auch im Speichel - Vorsicht.
Sie können die Heilung drastisch verlängern.
Apadravya. Heildauer: 10-12 Monate,
Risiken: sehr schmerzhaft, großes Risiko beim Durchstechen der
Schwellkörper.
Der A. wird bereits im Kama Sutra erwähnt als besonderer Lustbringer für
den Träger. Wird senkrecht durch die Eichel gestochen.
Ampallang. Heildauer: 10-12 Monate. Risiko:
verletzen der Schwellkörper, Nervenbahnen, sehr schmerzhaft.
Der Barbell wird horizontal durch die Eichel gestochen. Für Frauen soll
dieses Piercing sehr stimulierend sein. Auf jeden fall sollte dieses Piercing
nur von einem versierten Piercer (wie andere auch) angebracht werden.
Evtl. findest du gar keinen Piercer, der den Ampallang einsetzt.
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Dyedoe. Heildauer: 10-12 Wochen. Risiko:
Herauswachsen
Der Dyedoe sollte nur bei beschnittenen Männern gestochen werden. Da durch
die ständige Reibung der Vorhaut ansonsten die Gefahr erhöht ist, das
das Dyedoe aus dem Eichelrand herauswächst. Es werden Barbells oder auch
Ringe verwendet. Erhöhter sex. Reizung möglich.
Frenum / Frenulum. Heildauer: 6-8 Wochen.
Risiko: reisst leicht heraus durch das dünne Penishäutchen.
Das Frenum wird waagrecht unter das Vorhautbändchen gestochen. Kann für
beide Partner sehr anregend sein. Kann aber durch die sehr dünne Haut
an der Stelle des Penis leicht herausgerissen werden. Also Vorsicht beim
Sex.
Meist wird Barbell eingesetzt, kann aber auch mit einem Ring gewechselt
werden. Werden mehrere Piercings untereinander eingesetzt, sagt man auch
"Frenum Ladder" dazu.
Guiche. Heildauer: 8-10 Wochen. Risiko:
schlecht zu tragen bei jedem, der viel sitzt oder Rad fährt. Dadurch kann
die Heildauer erhebl. länger sein.
Der Guiche wird im Dammbereich zwischen Hodensack und Anus gestochen.
In der Schwulenszene beliebt, wird dort mit Gewichten beschwert.
Hafada. Heildauer: Bis zu 5 Monaten, da
ständige Reibung. Risiko: Herauswachsen des Piercingringes.
Hafadas werden vereinzelt oder mehrfach an jeder Stelle des Hodensackes
getragen. Oft an der Naht. Wenig schmerzhaft, aber auch nicht sex. stimulierend,
dienen sie mehr optischen Zwecken. Vermutlich aus dem arabischen Raum
stammend.
Vorhautpiercing / Oetang. Heildauer: 3-4
Wochen. Risiko: gering, Ausreissen bei starker Belastung, relativ
schmerzfrei.
Am vorderen Vorhautrand gestochenes Intimpiercing. Lustbringend
für Mann und Frau. In Indien wurden zwei Ringe gegenüberliegend gepierct
und durch ein Bändchen verbunden. Damit konnte der Penis "verschlossen"
werden. Keuschheitsgürtel für den Mann, quasi.
Prinz Albert Piercing / PA. Heildauer:
8-10 Wochen. Risiken: starke Blutung beim piercen, spalten der
Harnröhre. Nebenwirkung: Der Pinkelstrahl wird abgelenkt. Naja,
Männer sollten sich ja sowieso beim Pinkeln hinsetzen, oder ??
Angebl. hat der Mann der engl. Königin Viktoria diesen Ring dazu benutzt,
seinen königlichen Penis am Hosenknopf zu befestigen...lachhaft...Auf
jeden Fall hat er daher seinen Namen.
Der PA Ring führt durch das Vorhautbändchen in die Harnröhre und tritt
aus ihr wieder heraus. Wirkt stimulierend für beide Partner.
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