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Das Hennapulver

Henna, wie es zum Färben der Haare verwendet wird, eignet sich nicht besonders gut für Mehndis. Es ist meist sehr grob und besitzt eine sehr schlechte Färbewirkung. Das liegt daran, dass für dieses Henna vorwiegend die Stängel und die Rinde der Hennapflanze verwendet werden. Für Mehndi werden dagegen die wesentlich stärker färbenden Blätter benutzt. Verlangen Sie deshalb beim Kauf unbedingt Mehndi-Henna.

 

Die zweite wichtigste Grundregel für die Herstellung frischer Paste lautet: Es darf nur ganz feines Hennapulver verwendet werden. Idealerweise ist es so fein wie Mehl und enthält keinerlei grobe Teilchen. Grobe Bestandteile führen nämlich nicht nur zu unregelmäßiger Färbung, sondern erschweren es auch, feine Linien zu malen. Wenn Sie beispielsweise einen Spritzbeutel zum Auftragen der Paste verwenden, kann das grobe Pulver die feine Öffnung schnell verstopfen. Falls das Henna also noch nicht fein genug sein sollte, muss es erst ein paar Mal durch ein feines Teesieb gefiltert werden.

Ein wichtiges Qualitätskriterium beim Kauf von Pulver, ist die Farbe des Pulvers. Gutes, frisches Pulver ist in der Regel grün, kräftig hell grün. Ocker oder sandfarbend, bedeutet normalerweise, dass es schon ziemlich alt ist. Das lässt sich dann vielleicht noch zum Haarefärben verwenden. Copyright: Rainer Krettek, www.Hennapaste.de

 

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