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Das Anrühren der Paste Das Grundrezept für eine Hennapaste besteht eigentlich nur aus Hennapulver und Wasser. Je nach Qualität des Henna und nach Art des Hauttyps erzielt man mit diesem einfachen Rezept schon eine recht gute Wirkung. Beim Anrühren muss man auf jeden Fall beachten, dass verschiedene Hennasorten auch unterschiedlich viel Flüssigkeit brauchen. Wie viel Flüssigkeit Sie tatsächlich in die Paste geben müssen, damit die Paste schön geschmeidig wird, können Sie jedoch nur selber ausprobieren. Die ideale Konsistenz liegt zwischen Zahnpasta und Senf. Die Henna Paste darf also weder zu flüssig noch zu zäh sein. Auch bei den nun folgenden Rezepten sollte man auf die richtige Konsistenz der Henna Paste achten und die zuzugebende Flüssigkeitsmenge entsprechend verringern oder erhöhen. Alle Bestandteile, die außer dem Henna in die Paste gerührt werden, haben das Ziel, die Farbintensität zu verstärken, die Haltbarkeit des Mehndi Henna zu verlängern und das Verblassen hinauszuzögern. Zitronensaft und andere Säuren beispielsweise dienen dazu, den pH-Wert der Paste zu senken und dadurch die Farbintensität der Henna Bemalung zu erhöhen.
Zum Mischen der Henna Paste eignet sich am besten eine kleine Schale aus Messing, Edelstahl oder Glas. Die fertig angemischte Hennapaste sollte in jedem Fall ein bis zwölf Stunden ruhen, bevor man sie auf die Haut aufträgt. Um zu verhindern, dass sie während dieser Zeit austrocknet, wickelt man eine Plastikfolie um die Schale. Generell ist es am besten, stets nur die Menge an Hennapaste anzurühren, die man in zwei Tagen verbrauchen kann. Je länger die Hennapaste nämlich steht, umso mehr lässt die Färbewirkung nach. Ein guter Aufbewahrungsort für nicht verbrauchte Hennapaste (auch für Fertigpaste) ist übrigens der Kühlschrank, weil es dort kühl und dunkel ist. Bedenken Sie jedoch, dass die Henna Paste vor dem Malen mindestens Raumtemperatur erlangt haben sollte. Schließlich ist Wärme einer der wichtigsten Faktoren, die zu einem guten Gelingen beitragen.
Die klassische Hennapaste färbt die Haut orangebraun. Wie schwach oder intensiv der Farbton tatsächlich wird und wie stark ein Mehndi auf der Haut zu sehen ist, hängt dabei vor allem von der Qualität des Hennapulvers, der Einwirkzeit der Hennapaste sowie vom Farbton der Haut ab. Die Farbwirkung und Haltbarkeit eines Mehndi Henna lässt sich aber auch durch die verschiedensten Zugaben variieren. Andere Stoffe verleihen der Hennapaste eine geschmeidige Konsistenz, so dass sie sich besonders gut auftragen lässt. An dieser Stelle sollen nur einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, welche Zutaten verwendet werden können, welche Wirkung sie haben und wie sie in die Henna Paste eingearbeitet werden.
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