Zurück zum Tattoo Lexikon

 

 

Die kühlende Wirkung von Henna

Neben seiner färbenden Wirkung hat Hennapaste eine weitere Eigenschaft, die vermuten lässt, dass ihr Gebrauch bis in die Frühgeschichte der Menschheit zurückreicht: Henna hat eine ausgesprochen kühlende Wirkung. Gerade in den Regionen, in denen der Hennastrauch ursprünglich wächst, hat man mit Sicherheit jede Möglichkeit genutzt, den Körper bei besonders hohen Temperaturen auch von außen zu kühlen. Bis in die Gegenwart werden dort während der heißen Jahreszeiten die Handinnenflächen und Fußsohlen mit Hennapaste bestrichen. Noch Tage danach empfindet man nicht nur die behandelten Stellen als deutlich kühler, die Kühle scheint auf den gesamten Körper auszustrahlen.

Die schweißhemmende und kühlende Wirkung von Hennacremes, -packungen und -lotionen haben eine jahrtausendealte Tradition. Trotzdem wissen heute nur noch wenige Menschen, dass sich auf diese einfache und natürliche Art erhöhte Körpertemperatur und vermehrte Schweißbildung erfolgreich bekämpfen lassen. Vermischt man etwa pulverisierte Hennablätter zu gleichen Teilen mit Babypuder, erhält man ein effektives Deodorant, das verhindert, dass der Körper sich aufheizt und unangenehmer Geruch entsteht.

 

Die heilende Kraft von Henna
Die Hennapflanze enthält nicht nur färbende und äußerlich kühlende, sondern auch viele heilende Wirkstoffe. Aus diesem Grund findet man die Pflanze in der Ayurveda-Medizin ebenso wie in der Heilkunst Asiens, Afrikas und Ägyptens. Die Nutzung von Henna hat in diesen Ländern eine lange Tradition, und auch heute verwendet man Pflanzenteile nicht nur zur Körperbemalung, sondern auch als Basis zahlreicher gesundheitsfördernder Hausmittel. Die gebräuchlichste "Zubereitungsart" ist ein gefilterter Sud aus den Blättern des Strauchs. Er lässt sich vielfältig einsetzen und hilft beispielsweise gegen Rheuma, Magenschmerzen und Erkältungskrankheiten. Frauen können nach einer Geburt mit seiner Hilfe ihren Zyklus schnell wieder regulieren. Aber auch Rinde und Samen des Strauches lassen sich zu medizinischen Zwecken verwenden. In Ägypten wurden nervöse Leiden mit einer Mischung aus Rindenextrakten kuriert. Die Samen wurden zu Pulver zerrieben und sollten die Zellbildung stimulieren.
Mittlerweile hat auch die moderne westliche Medizin die heilenden Eigenschaften der Hennapflanze erkannt, die vor allem auf den adstringierenden (zusammenziehenden) Inhaltsstoffen beruht.

Copyright: Rainer Krettek,
www,Hennapaste.de

Henna Tattoos und Piercings ohne Risiken und Schmerzen gibt's hier...

Zurück zum Tattoo Lexikon